Die Anlage frühchristlicher Kirchen
und die Frage der Zelebrationsrichtung
Bereits im Sonnenkult der heidnischen Antike war es ein weithin verbreitetes Prinzip, sich beim Gebet nach Osten auszurichten. Weniger einheitlich war dagegen die Anlage der jüdischen Synagogen, deren Eingang meist nach dem Vorbild des Jerusalemer Tempels nach Osten oder gen Jerusalem ausgerichtet war – manchmal aber auch der Jerusalemer Richtung entgegengesetzt.
Die mit dem im Osten gelegenen Ölberg verbundenen Parusieerwartungen der Jerusalemer christlichen Urgemeinde gelten als Ursache der im Frühchristentum vermutlich verbereiteten Gebetsostung, die sich anhand einiger Schriftzeugnisse nachweisen läßt. Eine geeignete Ausrichtung war aber bei der Anlage der stadtrömischen Kirchen innerhalb der bereits bebauten Stadt in aller Regel nicht möglich. Welche Auswirkung hatte dies für die Gebetsrichtung und die Stellung des Priesters am Altar?
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