Altklassische Vokalpolyphonie
In seinem von zahlreichen Hörbeispielen untermalten Vortrag erklärt Pater Isenmann zunächst die zum Verständnis der Vokalpolyphonie wichtigen Begriffe Imitation, Kontrapunkt, Motiv und Thema, Spiegelung und Krebs, Konsonanz und Dissonanz.
Anschließend erläutert er die verschiedenen Zeitabschnitte der Entwicklung der polyphonen Vokalmusik in der Renaissance: Seit dem Anfang des 15. Jahrhunderts verlagert sich das Zentrum des musikalischen Schaffens von Frankreich über England und den frankoflämischen Raum nach Italien. Die Musiker schaffen einen für das 15. und 16. Jahrhundert in ganz Europa gültigen Stil, der sich durch eine ausdrucksstarke dominantische Harmonik und klare Melodiegliederung auszeichnet.
Trotz großer Gegensätze in den Fragen der Kirchenmusik und mancher Stimmen, die sogar jegliche Musik aus den Kirchenräumen verbannen wollen, befürwortet das Konzil von Trient den Einsatz der mehrstimmigen Vokalmusik im Gottesdienst. In den nachfolgenden Jahren erlebt diese, gereinigt von weltlichen Einflüssen und um eine bessere Textverständlichkeit bemüht, eine Blütezeit.
Höhepunkt dieser Entwicklung ist die Musik des „Princeps musicae“ Giovanni Pierluigi da Palestrina, die gekennzeichnet ist durch die Ruhe und langen Atem sowie eine stark melismatisch bewegte Melodik.
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